Musik zum Sonntag (II)

Die beste Porträt des Schlafes in Musik, das ich kenne: die Traumpantomime aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel.

Wenn der Abendsegen gesprochen ist und der ermattete Wanderer sich zu Bett gelegt hat, kann man zuhören, wie das zuletzt Gedachte sich in immer weiteren Windungen fortspinnt, dann langsam ins Unbewusste hinüberkippt, wie sich aus dem tiefsten Innern Erinnerungen emporheben, langsam aus seiner Seele erwachsen, wie Geister, wie sie ihn umfangen, ihn wärmen, verführen, endlich hinabziehen in ihr unbekanntes Reich…

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