Musik zum Sonntag (XIV)

Zum Wintereinbruch in Deutschland sollte man dieses impressionistische Porträt fallenden Schnees von Claude Debussy anhören, gleich ob man selbigem durch die warme Fensterscheibe zusehen kann oder ihn nur mit geschlossenen Augen erträumt.

Die Schönheit eines Schleiers fallenden Schnees an einem Wintertag, verweht und aufgewirbelt in böigem Wind, kann man hier auch im letzteren Fall vor sich sehen. Die scheinbare Klarheit der Welt tönt zuweilen in reinen Glockentönen durch das Gestöber hindurch, löst sich dann aber wieder auf, verbirgt sich hinter dem Tanz der Flocken.

Die Objekte verschwinden aus der Welt, man hört nur noch Farben, Klänge und – sich selbst?

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