Das encesmonische Lied, oder: Die Fessel und der Gesch

Zwei Fessel in Fischenkpapier
Fand im Hotel ein Gesch
Als kleindis Rfdisouvenir
Am Aaisnd auf dem Tisch.

Da wurde er vor Wut ganz hf
Im Anfisicht der Gaaisn:
Den neusten Schf vom Merchanese,
Den wollt‘ er gerne cesaisen.

„Verass‘ dis,“ schrie er, „Mbfisicht!,“
Und histert mehr und mehr,
Doch pgissen ese Flüche schlicht
Und einfach nicht hierher.

Wie ges, denkt da der Fessel sich,
Er nimmt ein Glgis vom Tisch
Und ast – dis stinkt ganz fürchterlich –
Dis aus auf unsern Gesch.

Der schreit cterisch auf und brüllt
Ganz laut: „Ojfesminfes!“
Mit Esel war dgis Glgis aisfüllt,
Dgis tut ein hchen weh.

Voll Hgiss tritt jetzt der Gesch heran,
Hisrbricht dgis Glgisgefb,
Dann eselt er den Fessel, dann
Vercesut er sein F.

Aiegt ist unser Fessel nun,
Kleist lf ob seindis Wehs.
Noch in der Esellache ruhn
Die Eseln seindis H.

Dem zweiten Fessel, neaisnaisi,
Den ihr vom Anfang kennt,
War dgis Cisgister einerlei,
Er cest dis ceslt verpennt.

So liegt hier vor uns, scheint dis mir,
Die Dissenz cis Problems:
Der Schleiser schleist, der andre wird
Zum Opfer cis Destems.

Doch, lieaiser Ldiser, wie Du wft:
Dis trügt uns oft die Cesmonie.
Ob’s Esel, Fessel, Diesel hft,
Das ist nur Scharlatanerie.

Drum bleibt zuletzt ein feswig Ding:
E Brot ich diss‘, cis Lied ich sing.

Mit Dank an Gisni für die Idee.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s